Pyrenäen-Abenteuer GR11. Meine Sommertour.

Pyrenäen-Abenteuer GR11. Meine Sommertour.

Nicht mehr lange, dann heißt es: Rucksack nicht wieder zu schwer packen, Wanderschuhe an und los geht’s auf große Sommertour. Die Route steht: Dieses Mal werde ich nach Spanien reisen und auf dem Fernwanderweg GR11 wandern. Mitten durch die spanischen Pyrenäen. Wie ich darauf komme? Ganz fremd sind mir die Pyrenäen nicht. Vor einigen Jahren habe ich mir die Umgebung von Gavarnie angeschaut und die gewaltigen Pyrenäen von der französischen Seite per Tagestouren auf mich wirken lassen. Schon damals dachte ich mir, ich will unbedingt nochmal zurück. Die Idee schwirrte also schon länger in meinem Kopf.

So kam es, dass ich Anfang des Jahres nach einem Fernwanderweg in der Region schaute und auch gleich fündig wurde. Ich hatte die Wahl zwischen dem GR10 auf der französischen Seite, dem GR11 auf der spanischen Flanke und dem HRP, dem anspruchsvollsten Fernwanderweg durch das Gebirgsmassiv.

Meine Sommer-Route über den GR11

Der GR11 führt einmal von der Atlantik-Küste durch die spanischen Pyrenäen ans Mittelmeer. Insgesamt umfasst er 820 Kilometer und Höhenunterschiede von 46.000m. Soweit laufe ich leider nicht, dafür ist der Urlaub zu knapp bemessen. 10 Tage sind für meine Tour geplant, dafür gleich im hochalpinen Gebiet. Startpunkt ist das beschauliche Torla. Schon die Anreise wird sehr abenteuerlich, denn der kleine Ort liegt mitten im Nirgendwo des Ordesa Nationalparks. Geplanter Endpunkt ist das Örtchen, dessen Namen ich wohl nie richtig aussprechen werde: La Guingueta d´Aneu.

Vorfreude…

Ich freue mich schon sehr auf die wilde Natur, interessante Begegnungen, viel gutes Wetter und die inspirierende Ruhe der Berge. Gespannt bin ich auf die Berghütten, die doch etwas einfacher und ursprünglicher sind als die, die wir aus den Alpen kennen. Und auf die Hüttenwirte, die mit mir nur auf Spanisch kommunizierten, obwohl ich meine Mails immer in Englisch verfasst habe. Zur Not unterhalten wir uns dann eben per Hand und Fuß.

Ich frage mich außerdem, ob mir einer der 20 in den Pyrenäen ansässigen Bergbären über den Weg läuft und wenn ja, wie wir uns verstehen werden. Es ist eben ein Abenteuer.

2 Comments

  1. veerle &geert

    Hey Karolin,
    Missing you here in Parzan La Fuen.
    Your injury seems to be worse then thought ?
    Hope you’re in good hands en still hoping to see you later on the route.
    Bey the way,nice blog !
    : )

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  2. Karolin

    Hey,
    thanks for your comment. Hope you enjoyed your trip. Yes, its a real rupture in my feet so I can´t walk on. I guess I will try next year again 😀

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