Schwungvoll durch den Winter: 5 Motivations-Tipps für Wintermuffel

Schwungvoll durch den Winter: 5 Motivations-Tipps für Wintermuffel

Nein, ich fürchte Winter und ich wir werden nicht die allerbesten Freunde. Die Tage sind sehr kurz, es ist häufig grau, kalt und matschig. Gut, jetzt wo es geschneit hat, sieht es draußen ganz hübsch nach Winterwonderland aus. Gleichzeitig muss ich jetzt aber aufgrund der weiter sinkenden Temperaturen noch eine Kleidungs-Schicht drauflegen und laufe zudem immer mit einer scheußlichen Mützenfrisur herum.

Da fällt das (Outdoor)-Training Anfang Januar doch etwas schwer. Ein Blick auf die Waage verrät aber, dass es dringend nötig ist, gerade jetzt in Schwung zu kommen. Zudem kommt noch, dass ich leider auch kein begeisterter Wintersportler/Skifahrer oder dergleichen bin. Drinbleiben bis Juni ist aber auch keine Option. Was also tun, um wieder in Form bzw. erst einmal in Schwung zu kommen?

WinterwonderlandZum Glück kenne ich das schon aus den letzten Jahren und weiß, wie ich mich selbst motivieren kann, um möglichst schnell aus dem Wintersportmuffeltrott herauszukommen.

Das Grundkonzept besteht aus zwei grundsätzlichen Pfeilern: Spaß an der Bewegung und Gleichgesinnte. Für jeden also leicht umsetzbar. Starre Trainingspläne demotivieren mich nur, zumindest wenn ich erst einmal wieder fit werden will.

Mit diesen 5 Tipps kommt der Schwung von ganz allein wieder:

Verabrede dich möglichst häufig für Outdoor-Aktivitäten

SchneepferdchenKlingt immer etwas abgedroschen, aber bevor ich das Training aufgrund von scheußlichen Wettervorhersagen gleich absage, verabrede ich mich lieber für einen Spaziergang. So habe ich mich zumindest etwas bewegt, hatte gleichzeitig Gesellschaft und war an der frischen Luft. Das ist doch ein hervorragender Start.

Auch kleinere Winterwandertouren oder eine Rodelgaudi, bei der der Rodelberg erst bestiegen werden muss, zählen als Bewegungseinheit und bringen jede Menge Spaß. Übrigens auch das Suchen und Finden schöner Schneemotive 😀

Probier was Neues aus. Oder lasse alte Aktivitäten wieder aufkeimen

Neues Jahr, neuer Sport. Letztes Jahr habe ich mich erstmals auf Langlauf-Bretter gewagt und hatte eine Menge Spaß dabei. Die Schneeverhältnisse sind vermutlich seit diesem Wochenende auch wieder ausreichend. Die Langlaufsaison geht also los. Bis ich es in eine Loipe schaffe, hole ich außerdem meine alten Schlittschuhe wieder aus dem Keller und feiere mein Revival als Eisprinzessin.

Setze dir messbare, kleine Ziele und tracke die Fortschritte

Fit durch den Winter_2Manchmal bin ich doch technikbegeistert. Besonders, wenn die Technik mir anzeigt, wie viele Kalorien ich schon verbraucht und wie viele Kilometer ich hinter mir gelassen habe. Das spornt mich enorm an – so kann ich mich auch an Vergleichswerte zum Vorjahr orientieren. Im Januar 2014 bin ich knapp 90 Kilometer gelaufen.

Gut, eine fiese Erkältung hat mich dazu gezwungen die Füße erstmal stillzuhalten. Da knacke ich die 90 Monats-Kilometer eben im Februar. Herausforderung angenommen. Zudem kommen natürlich die obligatorischen 2 Kilo Weihnachtsspeck, die wieder runter müssen. Zwei persönliche Ziele die sowohl realistisch als auch messbar sind. Funktioniert viel besser, als sich vorzunehmen plötzlich 4 mal wöchentlich ins Fitnessstudio zu gehen, obwohl man dass das letzte Jahr auch nie gemacht hat.

Belohne dich

Wenn die Motivation total im Keller ist, hilft es, dass angestrebte Ziel und insbesondere die Belohnung zu visualisieren. Wie fühlt es sich an, wenn die neu gekaufte Jeans super sitzt? Die Riesen-Pizza ganz ohne Reue vertilgt werden darf oder sich die neue Sportbekleidung einfach nur super auf der Haut anfühlt? Ja, ich denke ich nehme genau diese Reihenfolge. Na, vielleicht doch erst die Riesen-Pizza und dann die neue Jeans 😀

Plane fixe Sporttermine ein

Von starren Plänen halte ich nichts, wohl aber von definierten Terminen. Wer sich vornimmt 3 mal die Woche bewusst Sport zu machen oder sich zu bewegen, sollte dies im Kalender festhalten und planen. So kommt garantiert nichts dazwischen. Eine aufploppende Kalendererinnerung treibt den inneren Schweinehund direkt in die Ecke. Am Wochenende bin ich sowieso meistens draußen, fehlt also noch mindestens ein Tag in der Woche. Das ist nicht viel, reicht aber definitiv, um in Schwung zu kommen für die neue Saison.

Ich bin gespannt, wie lange es diesen Winter bei mir dauert, wieder fit zu werden. Es geht auf jeden Fall voran. Und was ist deine Strategie?

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