Übernachten in einer Biwakschachtel und 24 Stunden wandern: Meine Outdoor-Momente 2015

Übernachten in einer Biwakschachtel und 24 Stunden wandern: Meine Outdoor-Momente 2015

Irgendwie rast die Zeit. Der letzte Schokoweihnachtsmann ist aufgegessen,  jetzt sollte es eigentlich schon wieder an die guten Vorsätze gehen. Davon halte ich allerdings nicht soviel. Meine Erfahrung hat mir gezeigt, dass es viel spannender ist, sich während des Jahres immer wieder Ziele zu setzen und sich über kleine Erfolge zu freuen. Mit dieser Strategie bin ich dieses Jahr sehr gut gefahren: 2015 war wohl mit Abstand mein sportlichstes Jahr.

Fit ins neue Jahr

Ich startete mit einer selbst auferlegten Fit for Outdoor-Challenge im Januar. Neben Laufen standen Langlauf und Fitness auf dem Programm. So verschwanden die Weihnachtskilos relativ schnell und ich lernte gleiche eine neue Sportart kennen.

Ein halber Tag ist nicht genug, 24 Stunden sollen es sein

FullSizeRender (21)Im Frühling folgte mein erstes Outdoor-Highlight. Im Rahmen einer Outdoor-Blogger-Wanderung wurde ich nach Bernkastel-Kues zu einer 24 Stunden Wanderung eingeladen. Das war so nicht geplant. Ich hätte freiwillig wahrscheinlich weder den Ort noch diese Art von Veranstaltung ins Auge gefasst. Im Nachhinein bin ich sehr froh darüber. Ich werde sicher auch 2016 wieder auf eine 24h-Pirsch mit anderen Verrückten gehen.

(Fast) ein Triathlon-Training im Norden

Ist ist flach, sehr flach. Dennoch hat meine alte Heimat sehr schöne Ecken. Im Frühling verweilte ich daher eine Woche auf der Halbinsel Zingst und ließ mir mal wieder die bekannte frische Brise um die Nase wehen. Radltouren und Strandläufe bei kräftigem Gegenwind, wenn das kein effektives Training ist, dann weiß ich auch nicht. Den Ostsee-Sand hab ich auch noch eine Woche später aus meinen Sportklamotten gefischt. Ostsee-Training ist eben doch nachhaltig.

Mit großem Gepäck und kurzen Hosen auf fernen Wanderungen

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Meine absoluten Highlights in Sachen Outdoor waren die beiden Fernwanderungen, die ich im Sommer unternahm. Als Warming-Up flanierte ich eine Woche lang über den Dolomitenhöhenweg Nr.4. Eine absolut sehenswerte Tour, wenn auch sehr hochalpin und mit einiger Kraxellei verbunden. Seitdem weiß ich, was eine Biwakschachtel ist und wie man sich bei Gewitter in den Bergen verhalten sollte.
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Die danach folgende Alpenüberquerung war ein schon länger gehegter Wunsch, den ich mir nun endlich erfüllte. Die heißen Temperaturen und der ein oder andere Mosquito machten uns zwar zu schaffen. Die Panoramen und das gesamte Erlebnis entschädigte aber für alles. Das Highlight dieser E5 Tour war die letzte Aussicht des Ötzis auf den Similaun Gletscher. Das beeindruckte mich sehr. Die ganze Tour hat mir so gut gefallen, dass ich gleich noch 2 Tage auf dem Meraner Höhenweg nachlegte. Ich wollte gar nicht mehr aufhören zu wandern.

 

Lina Luftig geht unter die Läufer

Es folgten einige Wochenendtouren bei unmenschlicher Hitze ins Alpenvorland. Meine sommerliche Fitness ließ mich dann sogar von einem Halbmarathon träumen.FullSizeRender (62) Geträumt, getan. 6 Wochen vor dem Münchner Marathon begann ich viermal die Woche zu trainieren und das trotz Fulltimejob. Meine Freunde sorgten sich langsam, da ich nur noch am Rennen war und sogar den ein oder anderen Hugo verschmähte. Aber die Strategie ging auf, viel besser sogar als erhofft: Ich finishte in 2:00:08. Die 8 Sekunden haben meinen Ehrgeiz geweckt: Ich werde nächstes Jahr erneut mein Läuferglück versuchen.

Dank des tollen Wetters hält die Wandersaison sogar noch an. Im November sonnte ich mich noch im T-Shirt auf dem Gipfel des Pendlings.

Fazit 2015

Was für ein Jahr! 2015 hat mir wahnsinnig schöne Outdoor-Momente mit tollen Menschen beschert. Einige Ereignisse waren ungeplant und kamen unverhofft um die Ecke. Dafür bin ich sehr dankbar. Und ich habe eine wichtige Lektion gelernt: Wenn man neben den ganzen Plänen und Alltagsstress Raum und Zeit für Neues läßt, dann passiert es auch.

Daher werde ich wie dieses Jahr 2016 einige Touren planen, aber auch vieles einfach auf mich zukommen lassen.

In diesem Sinne: Kommt gut ins neue Jahr und fasst nicht so viele unnütze Vorsätze!

4 Comments

  1. Karin

    Hallo liebe Karo,
    da hattest Du wahrlich ein sportliches Jahr! Ich drücke Dir die Daumen, dass 2016 genauso fit & ereignisreich wird! LG Karin

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    • Karolin

      Liebe Karin,
      ja, da hast du Recht! Vielen Dank, ich freu mich schon drauf. Auch wenn 2016 bis jetzt etwas träger anläuft. Aber ist ja zum Glück noch ein bisschen Zeit 🙂

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