Fit for Outdoor – die Challenge

Fit for Outdoor – die Challenge

Alle Jahre wieder sind sie da: die guten Vorsätze. Und so schnell wie sie gefasst, die Fitnessstudioverträge abgeschlossen und die Ernährungsratgeber gekauft sind, sind sie auch wieder hinfällig. Spätestens nach ein bis zwei Wochen überambitionierter Schinderei, die eigentlich so gar nicht zu uns passt, ruft das Sofa. Nur einmal ausruhen, denken wir uns und ehe wirs uns versehen sind wir wieder im alten Trott. Ist ja auch irgendwie zu ungemütlich draußen, um nochmal vor die Tür zu gehen… Ihr wisst wovon ich rede, gell? Ich nehm mich da nicht raus.

Aber 2015 wird alles anders. Besser natürlich. Es mag sie ja auch geben, die Super-Hero-Sportler, die ihre zu Silvester gefassten Vorsätze brav nach Trainingsplan umsetzen. Respekt dafür! Ich gehör definitiv nicht dazu. Mich stresst das eher, klar hab ich sportliche Ziele, aber an oberster Stelle steht: Spass haben beim Weihnachtsspeck abbauen.

Meine Fit for Outdoor Challenge #fitforoutdoor

Und da ich gern für Experimente bereit bin, challenge ich mich dieses Jahr selbst, erkläre den Januar zum Startpunkt meiner Fit for Outdoor Challenge und schustere mir mein eigenes Programm zusammen.
Best-Case: Ich werde tatsächlich fit für meine nächsten Outdoor Abenteuer. Worst-Case: Es passiert nix. Soweit so klar.

Ziele erhöhen bekanntlich das „Dranbleiben“ – hier sind also meine Motivationsstützen:

  • Foto-(15)oberstes Ziel ganz klar – im Sommer 1.000 hm ohne großes Gepruste und Geschnaufe schaffen. Wer schneller auf dem Berg ist, hat mehr Zeit, in der Sonne zu relaxen. Konkrete Zeitangaben find ich an dieser Stelle schwierig, weil das natürlich immer vom Gelände und den Kilometern usw. abhängt.
  • kurzfristiges Ziel – 2kg Winterspeck müssen schmelzen. Damit die Hosen wieder luftiger sitzen. Und wieder mehr Platz für Kaiserschmarrn ist 😀
Das klingt doch super find ich, zwei überschaubare für mich realistische und messbare Ziele. Mehr sollen es auch erstmal gar nicht sein, ich will mich ja nicht überfordern.

 

Wie genau ich das jetzt anstelle? Das ist eine gute Frage. Erstmal habe ich mir die Frequenz überlegt: Also normalerweise mache ich so 2-3 Mal wöchentlich Sport, das schaff ich ganz gut. Im Januar will ich das Ganze etwas hochschrauben auf satte 4 Mal, ich will mich ja schließlich auch challengen. Vorgenommen habe ich mir dabei zumindest eine halbe Stunde. Am Wochenende werden das sicher mehr, aber unter der Woche nach einem anstrengendem Tag ist das immer so eine Sache. Da braucht es schon manchmal eine zusätzliche kleine Motivationsspritze, um in Bewegung zu kommen.

 

Dann bleibt jetzt noch das „Wie jetzt genau?“ zu klären. Da ich bei starren Trainingsplänen für nur eine Sportart schnell die Lust verliere und die meistens auch nicht so wirklich alltagstauglich sind, setze ich auf einen Mix. Joggen, Fitness@home, Bouldern und was mir sonst noch so in die Finger kommt. Alles was mich ausdauernder macht, ist im Rennen.
Cool, dann kann´s ja losgehen.

Sportliche Challenge ja, aber Spaß muss sein

Dies ist meine persönliche Challenge. Ich plane nicht zum Super-Sportler zu mutieren, nur falls der Eindruck entstanden sein sollte 😀 Der Winter-Schweinhund bekommt dadurch ordentlich Paroli geboten und ich kann im Sommer gleich mit tollen Bergtouren durchstarten. Ich freue mich auch schon drauf und bin gespannt, wie mein Sport-Januar so läuft.

Ich hab übrigens direkt am 01.01. schon angefangen – meine erste kleine Langlauf-Tour im verschneiten Oberammergau. Wie es mir dabei ergangen ist, würde diesen Artikel sprengen, das gibt´s dann im nächsten zu Lesen. Auch über den weiteren Verlauf meiner Challenge werde ich hier natürlich berichten.

Und was ist deine Sport-Challenge?

 

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