Fit for Outdoor Challenge: Top oder Flop? Mein Fazit…

Fit for Outdoor Challenge: Top oder Flop?  Mein Fazit…
So schnell kann´s gehen – ich habe meine selbst auferlegte Challenge bis Ende Januar terminiert. Plötzlich schau ich in den Kalender und es ist schon fast wieder Ende Februar. Das längst überfällige Fazit möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten.

Fit for Outdoor Challenge – Reality-Check

Ganz enthusiastisch startete ich gleich am 01.01. und nahm mir vor, 4 mal die Woche zumindest eine halbe Stunde zu sporteln. Ein durchaus herausforderndes Ziel für jemanden, der in der kalten Jahreszeit gern im Sport-Winterschlaf verweilt..

 

 FotoNatürlich habe ich alles akribisch dokumentiert und getrackt, damit keine abtrainierte Kalorie verloren geht.
Und ich muss sagen, die Zahlen lassen mich ein kleines bisschen stolz sein: Auf meinem Sport-Konto stehen knapp 80 gelaufene Kilometer im Januar. Da bin ich quasi von München bis nach Garmisch-Partenkirchen gelaufen. Na gut, für alle, die es jetzt tatsächlich nachmessen, ehrlicherweise wäre ich nur bis Farchant gekommen. Aber  das kennt ja fast niemand, also nehme ich Garmisch in meine Statistik auf. Soviel kreative Freiheit muss sein.

 

Ich habe mir 8 mal Jillians Michaels „and plank position“ Anfeuerungsrufe angehört. Ähm und natürlich auch nachgeturnt. Ich kann jetzt sogar bei den Advanced Spiders mitmachen. Klingt super, ist es auch! Ja, ich weiß jetzt auch ganz genau, wie welche Verrenkung heißt und an welchen Stellen es am nächsten Tag wehtut.
IMG_0064Außerdem war ich natürlich auch im Alpenvorland auf den Loipen unterwegs – 3 Mal. Die Schnelligkeit tut ja nichts zur Sache an dieser Stelle. Krönender Abschluss war ein „echtes“ Outdoorerlebnis: Meine Schneeschuhwanderung auf den Spitzstein.

 

Das gibt ein klares „Top deluxe!“ für die Durchführung der Challenge. Ich glaube ich war noch nie so fit zu Jahresbeginn wie jetzt gerade. Ich habe zwar nicht wirklich viele verschiedene Sportarten durchgeführt, aber irgendwie ist man ja doch ein Gewohnheitssportler. Im Februar nehm ich mir das auf jeden Fall vor. Denn: Das Schöne ist, ich habe Lust weiterzumachen und bin auch schon dabei. Eigentlich habe ich gar nicht richtig aufgehört, musste nur einen kleinen erkältungsbedingten Stop einlegen. Na, dann kann die Outdoor-Wandersaison ja demnächst starten, ich wär soweit.

Learnings – Meine Motivationstreiber

Am Anfang fiel mir die Durchführung ziemlich leicht. Ich hatte noch Urlaub und spürte einfach den Bewegungsdrang in mir. Als die langen Arbeitstage wieder losgingen, sah die Sache schon anders aus. Mein Sofa und Abendessensveranstaltungen sind einfach zu verlockend und ständig präsent. Daher habe ich mir so nach und nach ein paar Motivationstreiber zugelegt.
Vielleicht ist auch einer für dich dabei?

 

FullSizeRender (8)#Organisiert euch Zuschauer!
Nein, für euer sportliches Vorhaben, wofür denn bitte sonst? Wenn man zumindest denkt, man wird beobachtet, spornt das ungemein an. Ich wurde z.B. von einigen Kollegen auf meinen Artikel angesprochen – schon fühlte ich mich beobachtet und legte eine Extra-Einheit ein.

 

#Schreibt alles auf, was ihr macht. 
Ihr werdet sehen, auch kleine Einheiten summieren sich. Fancy technisches Equipment lässt das Ganze gleich viel cooler wirken. 80km im Januar? Da geht doch noch mehr – im Februar werden es bestimmt 84 🙂

 

#Setzt die Ziele realistisch und erweitert sie nach und nach!
Wenn man von vornherein weiß, das man nie wie Heidi Klum aussehen wird, dann sollte man auch nicht daraufhin trainieren. Schaut ehrlich in den Spiegel und fragt euch was möglich ist und was nicht. Und dann legt einfach los und schaut was passiert.

 

#Beantragt einen 8. Wochentag. Oder setzt euch konkrete Termine.
Wenn man die ganze Woche arbeitet, fällt es manchmal schwer, sich zu motivieren. Aber auch bevor man sich zum After Worken verabredet kann man eine kleine Einheit einlegen – hab ich selbst getestet. 30 Minuten gehen immer, und die Zeit reicht um ordentlich zu schwitzen.

 

#Platziert in jedem Raum etwas Sportliches.
Das erinnert euch unbewusst immer daran, dass ihr euch ja bewegen wollt (es nur manchmal vergesst). Mich begrüßen morgens Berge auf meinem Desktophintergrund, neben dem Sofa strahlt mich ein Fitnessmodel von einem Fachmagazin aus an. Spätestens wenn ich über meine Lauf- und Trekkingschuhe stolpere, dann weiß ich wieder Bescheid, ab gehts nach draußen!

 

#Nicht nachdenken, just do it!
Das fällt uns Mädels manchmal schwer. Aber mit diesem innerlichen „ist es nicht zu kalt, zu dunkel, zu spät, zu irgendwas“ Geplänkel im Vorfeld bremst man sich nur aus. Ich sage: Einfach mal machen und fühlen, wie das eingerostete Sportlerherz einen Hüpfer macht.



Diese kleinen Tricks haben mich ungemein motiviert in der letzten Zeit. Ich kann nur jedem empfehlen, sich selbst zu challengen. Es ist erstaunlich mit wie wenig Aufwand man doch soviel erreichen kann.

Und vor allem bin ich gespannt, wie schnell ich dann die Berge im Frühjahr hochkomme.

One Comment

  1. Sonya | soschy on tour

    Herzlichen Glückwunsch zur erfolgreichen Challenge und zur neu gefundenen Fitness. Hört sich alles toll an und motiviert selbst fitter zu werden. Möge die Bergwandersaison starten.

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