E.O.F.T. 2013 – Meine Eindrücke

Ein absolutes Jahreshighlight in Sachen Outdoor-Film ist die E.O.F.T. und das schon seit 13 Jahren. Seit Oktober könnt ihr euch wieder in ganz Deutschland die Outdoor-Abenteuer der jungen Athleten zu Gemüte führen. Das hab ich mir natürlich nicht zweimal sagen lassen.

Höher, schneller, weiter – Geht das denn überhaupt noch?

Die Aufnahmen der Sportler, die den gewaltigen Naturgewalten trotzen, sind auch dieses Mal wieder sehr beeindruckend, daran gibt es keinen Zweifel. Aber dennoch habe ich mir vor der Premiere in München die Frage gestellt, was denn da nach 13 Jahren noch so kommt, haben wir als verwöhntes Abenteuer-Publikum doch scheinbar schon alles gesehen.

Ohne zuviel verraten zu wollen kann ich sagen, dass die Kurzfilme und Dokumentationen eben nicht nur durch atemberaubende Natur glänzen. Vielmehr sind es der unerschütterliche Mut, die schier grenzenlose Begeisterung für das nie Gewagte und der unbändige Abenteuerdrang der Athleten, die den Zuschauer in den Bann ziehen.
Rückschläge, Zweifel, Emotionen – die Kurzfilme wagen auch einen Blick hinter die Kulissen und lassen Raum, sich wirklich in die Abenteuer einzufühlen.

Mein Favorit – Mit dem Radl durch Kirgisistan

Richtig, ich wollte nicht zuviel verraten. Aber zu meinem Favoriten möchte ich dennoch einige Zeilen schreiben. Es ist nicht der spektakulärste Clip. Und gerade das macht ihn irgendwie so interessant – diese unaufgeregte Heiterkeit und Selbstironie des Protagonisten Kyle Dempster. Er schwang sich einfach auf seinen Drahtesel, packte Kletterequipment ein und radelte los. Sieben Wochen durch Kirgisistan. Allein. Was dabei rauskommt verursacht Gänsehaut – von ernsthafter Einsamkeit, über gefährliche Flußüberquerungen – was eine derart lange Radltour so alles in petto hat, hätte sich der Sportler wohl vorher auch nicht träumen lassen.

Mich hat er jedenfalls inspiriert – einfach mal loszufahren. Vielleicht nicht gleich Kirgisistan, auch nicht sieben Wochen. Aber Radln steht für nächstes Jahr definitiv auf dem Programm.

Dafür sind sie ja da, die Kurzfilme der E.O.F.T – um zu inspirieren und natürlich zu unterhalten. Aber bildet euch selbst ein Urteil!

8 Comments

  1. Gert

    Danke für den kurzen Bericht! Bin echt schon gespannt auf die heurige EOFT, bei uns in Graz findet sie am 28. November statt. Muss eh schauen, dass ich bald mal an die Karten komme. Letztes Jahr waren die Filme echt gut ausgewählt.

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  2. So war's: European Outdoor Film Tour 2013/14 (E.O.F.T.) | PACKANDTREK.DE

    […] schließe mich der Kritik von Lina Luftig an, die in ihrem Blog eine ganz ähnliche Meinung vertritt. Für mich sind selbstgedrehte Filme, […]

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  3. Daniel

    Ich sehe das ganz ähnlich wie du. Beeindruckende Bilder, aber man kann auch Kritik üben. Hier mein Rückblick auf die E.O.F.T.: http://www.packandtrek.de/basislager/so-wars-european-outdoor-film-tour-1314

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  4. Meinung | EOFT 2013 / 2014 | NordTrekking.de

    […] Meinungen zur EOFT bei Lina Luftig und […]

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  5. Wie mir die European Outdoor Film Tour 13/14 in Dortmund gefallen hat | Hiking Blog

    […] Lina Luftig | E.O.F.T. 2013 – Meine Eindrücke […]

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  8. EOFT 2013/2014: Die Stiefel-Sternchen-Kurz-Rezension | OutdoorMädchen

    […] 13/14 in Dortmund gefallen hatFreiluft Blog: Fazit zur E.O.F.T. 13/14 in Luxemburg Lina Luftig: E.O.F.T. 2013 – meine EindrückeNordtrekking: Meinung EOFT 2014/2014PackandTrack: So war’s: European Outdoor Film Tour 2014/14 […]

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